Wärmedämmung

Bei vielen Menschen sorgt die jährliche Heizkostenabrechnung für ein böses Erwachen. Knappe Ressourcen und damit steigende Energiepreise bedeuten, dass Verbraucher andere Wege finden müssen, um Heizenergie - und damit bares Geld - zu sparen.

Das Stichwort lautet: Energieeffizienz. In und um ein Haus gibt es viele Stellschrauben, um die Energiebilanz des Gebäudes positiv zu beeinflussen. Energieeffiziente Fenster und Türen spielen hierbei ebenso eine Rolle wie das Lüft- und Heizverhalten der Bewohner.

Wärmedämmung am Fenster

Die Wärmedämmeigenschaften eines Fensters setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen:

  • Die Bautiefe des Fensterprofils in Kombination mit der Kammer-Konstruktion
  • Das Material (z.B. RAU-FIPRO bei REHAU GENEO®)
  • Verwendung von Anschlags- und Mitteldichtungen
  • Fensterglas: Zweifach- oder Dreifach-Isolierverglasung

Durch moderne Verarbeitungstechniken und Hichtech-Werkstoffe lassen sich heutzutage auch schlanke Profile mit einer hohen Wärmedämmung erstellen. Gerade für Sanierungen älterer Gebäude eignen sich diese gut, um die Energiebilanz zu bessern.

Wärmedämmung an Türen

Ähnlich wie bei den Fenstern spielt auch bei Haus- und Terrassentüren die Kombination der verschiedenen Bauteile die größte Rolle:

  • Das Material und die Konstruktion des Profils
  • Die Bautiefe der Tür
  • Gewählte Haustürfüllung bzw. Verglasung

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Heizen und Lüften

Moderne Gebäudefassaden sind bereits auf optimale Wärmedämmung ausgerichtet und in Kombination mit gedämmten Fenstern und Türen entsteht so eine sehr dichte Gebäudehülle. Durch die verringerte Zugluft fehlt jedoch ein regelmäßiger Luftaustausch, den Bewohner durch regelmäßiges Lüften ausgleichen sollten.

Feuchtigkeit in Innenräumen entsteht durch zwei Faktoren: Im Alltag entsteht Feuchtigkeit, zum Beispiel durch Waschen, Kochen und den CO2-Ausstoß beim Atmen. Weiterhin sorgt eine zu geringe Raumtemperatur speziell an Außenwänden für eine Unterschreitung des Taupunkts in der Luft, wodurch sich Kondenswasser absetzt. Dies kann zu Schimmelbildung und Schäden am Haus führen.

So lüften Sie richtig!

Dauerlüftung

Wenig effektiv: Dauerlüften

Bei dieser Belüftungsart wird das Fenster gekippt, was lediglich zu einem geringen Luftaustausch und dadurch meist zu einem längeren Öffnungszeitraum führt. Durch längeres Kippen der Fenster kühlen Wände etc. aus. Beim Heizen muss dann wieder viel Energie aufgewendet werden.

Stoßlüftung

Effektiv: Stoßlüften

Durch das gleichzeitige Öffnen aller Fenster und Türen entsteht ein Durchzug, der die Luft in Ihren Wohnräumen in nur zwei bis vier Minuten gänzlich erneuert. In dieser Zeit kühlen die Bauteile nicht aus. Eine effektive Art der Belüftung, die Energieverluste minimiert und Heizkosten spart.





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